Die grosse Ratlosigkeit | 14 Februar, 2011
Die Gesundheitskosten werden weiter überproportional steigen. Das Problem ist riesig. Zwei hauptsächliche Fragen stehen im Raum: Wie lässt sich das Kostenwachstum bremsen? Was ist dem einzelnen Bürger bezüglich Gesundheit Geld wert? Mit der nachfolgenden Auslegeordnung will OTX World einen sachorientierten Lösungsansatz erleichtern.
Mehr in OTX World Nr. 65 ab 14 Mai 2011.
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Kommentare
Alle Jahre wieder, die Krankenkassenprämien steigen! Was könnte man dagegen machen?
Warum setzt man nicht endlich die Franchise von 300.– auf mind. 400.– bis 500.–.
Die Artzrechnungen müssten direkt an Patienten gestellt und fristgerecht bezahlt werden. Erst dann könnte die bezahlte Rechnung an die KK weitergeleitet werden.
Methadon-Abgabe zeitlich und finanziell limitieren.
Sinnvoll wäre auch endlich eine schweizweite scharze Liste von denjenigen die die Rechnungen nicht zahlen oder einen Leistungsaufschub bei den Krankenkassen haben. So könnten alle Leistungserbringer, also alle Ärzte, Apotheken, Spitäler etc. Zugriff haben auf diejenigen Kunden die für bezogene Leistungen nicht aufkommen. Es gäbe dann nur noch eine Behandlung oder Leistung gegen Bar- oder mind. Anzahlung.
Aerzte sollten nur noch Notfall Medis an die Patienten abgeben dürfen. Keine beliebige Selbstdispensation. Denn oft wissen die Patienten nicht wieviele Packungen/Tabletten dass sich noch als Vorrat zu Hause haben. Und wir (in der Apotheke) stellen sehr oft fest dass sie vom Arzt und Personal sehr schlecht informiert werden über das Medikament und v.a. die richtige Dosierung und Einnahme! Das ist seeehr erschreckend wie falsch die verordneten Medis eingenommen werden oder eben einfach in der Schublade landen!
Dasselbe gilt ebenfalls für die Spitäler und die von (Assistenz-)Ärzten ausgestellten Austrittsrezepten(oft bis über 8–10 Positionen!) fragen wir uns schon ob es wirklich so viele Schmerzmittel, Herzmittel und Blutdruck, Cholesterinsenker etc. und zu guter Letzt natürlich noch ein Magenschutz braucht, den man IMMER nüchtern, d.h. 1/2 Std. vor dem Essen einnehmen sollte ... Aber wer weiss das im Spital schon? Da muss ja alles sehr schnell und rationell gehen. Alle Medis in 1 Dosett dem Patienten hinstellen und wohl gleichzeitig schlucken ... Da könnte man sehr viel verbessern, aufklären und v.a. SPAREN!
Ja Sparpotenzial wäre da schon mancherorts noch drin. Aber man müsste nun sehr schnell einmal handeln und dann umsetzten.
F.Meyer, Pharma-Assistentin